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TV Petterweil

-

TV Hochdorf

29

:

29

Regionalliga Südwest

08. Oktober 2006, 18:00 Uhr

Erster Punktgewinn - aber erneut war mehr möglich!

Hart umkämpftes 29:29 gegen Aufsteiger Hochdorf macht deutlich, wie schwer dieses Regionalligajahr für den TVP werden wird.

Pierre D`Aveta
8
2 / 6
Jörn Olbrich
8
8 / 0
Dennis Baier
4
4 / 0
Dirk Pezold
3
3 / 0
Heiko Trinczek
3
3 / 0
Björn Ehmer
1
1 / 0
Fabian Neumeier
1
1 / 0
Uwe Ruhrmann
1
1 / 0
Rene Lenhardt
0
0 / 0
Felix Schneider
0
0 / 0
Hans Self
0
0 / 0

Trinczek bleibt das Sorgenkind

Petterweil. Im Kellerduell der Handball-Regionalliga Südwest wollen die Mannen des TV Petterweil am Sonntag (18 Uhr) gegen den ebenfalls noch punktlosen Aufsteiger TV Hochdorf die Wende schaffen und die ersten Zähler holen. Petterweil liegt auf dem 17. und vorletzten Platz mit der exakt gleichen Tordifferenz (-9) hinter Hochdorf, das auf Grund der mehr erzielten Treffer derzeit Rang 16 einnimmt.

„Für beide Mannschaften ist ein absolutes Schlüsselspiel, das wir unter allen Umständen gewinnen wollen“, kündigt Petterweils Sportlicher Leiter Thomas Jäth an, „sollten wir die Partie verlieren, geraten wir zunehmend unter Druck.“ Für ihn sind die beiden Begegnungen gegen Hochdorf und dann am darauf folgenden Wochenende bei Schlusslicht Hermsdorf absolut richtungweisend. Mut machen dem TV Petterweil die Auftritte gegen Mülheim und zuletzt in Irmenach. „Da haben wir jeweils bis zur 50. Minute sehr gut gespielt. Auf diese Leistungen können wir aufbauen“, meint Jäth, der Hochdorf spielerisch auf Augenhöhe mit Irmenach sieht.

„Um gegen Hochdorf bestehen zu können, müssen wir schon einen Tick cleverer als in den bisherigen Spielen zu Werke gehen“, verlangen Jäth und Trainer Gebhard Fink unisono. Sorgenkind des TV Petterweil bleibt indes Heiko Trinczek. Der Aktivposten – schon seit einigen Wochen an einer hartnäckigen Oberschenkelblessur laborierend – liegt nun mit einer Grippe flach. (rm)


Frankfurter Neue Presse vom Samstag, 07. Oktober 2006

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29:29 – Wieder kein TVP-Sieg

Petterweil. Den ersten Punkt gewonnen, aber das Spiel im Grunde verloren: Die Handballer des TV Petterweil haben mit dem 29:29 gegen Aufsteiger TV Hochdorf den erhofften ersten Saisonsieg knapp verpasst und stecken weiter im „Keller“ der Regionalliga Südwest.

„Der Kampf hat gestimmt“, lobte Teammanager Reinhard Kreft zumindest den Einsatz der Wetterauer, denen das Remis bei nun 1:7 Zählern nicht weiter hilft. „Wenn man unten drin steht, hat man auch kein Glück“, blickte Kreft auf eine in jeder Hinsicht turbulente Begegnung zurück, die erst gar nicht angepfiffen werden sollte. Da die Schiedsrichter Lothspeich/Schröter (aus Jena) im Stau stecken geblieben waren, drohte Hochdorf wieder abzureisen. Auch Telefonate mit der Verbandsspitze des Südwestdeutschen Handball-Verbandes konnten nicht zur Klärung beitragen, ob ein zufällig anwesender Schiedsrichter aus dem Bezirk Frankfurt das Match ersatzweise hätte leiten dürfen.

Hallensprecher Kreft wollte schon die Spielabsage in der mit 350 Zuschauern gefüllten Sauerbornhalle durchsagen, als die Referees aus Thüringen endlich eintrafen. „Das fand ich sportlich nicht fair, was Hochdorf abgezogen hat. Auch gegenüber den eigenen Fans“, meinte der TVP-Verantwortliche, der aber darin nicht die Gründe für den entgangenen Sieg sah. Zumal die Wetterauer zur Pause noch 15:13 führten und den Vorsprung nach Wiederbeginn zeitweise auf vier Tore ausbauten. Statt aber den Sack beim Stand von 25:22 zuzumachen, konnten die Gäste drei Minuten vor Schluss zum 27:27 ausgleichen. Petterweil legte zwei Mal vor, Hochdorf gleich jeweils aus. In der Schlussminute wäre der bis dahin überragende Jens Olbrich fast noch zum tragischen Helden geworden, als er überhastet abschloss und Hochdorf 30 Sekunden vor Ende nochmal in Ballbesitz brachte. Doch die TVP-Abwehr ließ nichts mehr anbrennen. – TVP-Tore: Olbrich (8), d’Aveta (8/6), Baier (4), Trinczek, Pezold (je 3), Ehmer, Ruhrmann, Neumeier. (rm)


Frankfurter Neue Presse vom Montag, 09. Oktober 2006

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TV Petterweil verbaut sich ersten Sieg selbst

Wer in den ersten drei Saisonspielen leer ausgegangen ist, der läuft Gefahr, sich im Tabellenkeller zu etablieren. Zweifellos eine Vorstellung, die den Spielern und Verantwortlichen des TV Petterweil überhaupt nicht behagte, aber nach den Start-Niederlagen gegen Vallendar, Mülheim-Kärlich und Irmenach konkrete Formen angenommen hatte. Somit waren für den Wetterauer Regionalligisten die Direktiven vor dem vierten Meisterschaftsduell gestern Abend vor eigenem Publikum gegen den Liga-Neuling TV Hochdorf, der es in der dritthöchsten deutschen Handball-Liga bislang ebenfalls auf noch keinen grünen Zweig gebracht hatte, ziemlich eindeutig: Ein Sieg musste her, egal wie. Hoffnungen, die sich das Team von TVP-Coach Gebhard Fink mal wieder selbst verbaute, denn nach 60 zwar spannenden, aber auf beiden Seiten von jeder Menge Nervosität gekennzeichneten Minuten, in deren Verlauf sich die Gastgeber auf Grund eines Drei-Tore-Polsters (25:22/48.) bereits auf der Siegerstrasse wähnten,

Doch dann reichte es am Ende lediglich zu einem aus Petterweiler Sicht nicht zufrieden stellenden 29:29 (15:13)-Remis. Dabei wäre die Partie um ein Haar überhaupt nicht über die Bühne gegangen. Das Schiedsrichter-Gespann Löthspeich/Schröter (Jena) steckte nämlich im Stau; kam zu spät und pfiff - nachdem sich die Hochdörfer Truppe mit einem Ersatz-Referee nicht einverstanden erklärte - mit einstündiger Verspätung doch noch an. Und es dauerte eine ganze Weile, ehe sich die Mannen im gelbschwarzen Dress auf die durch eine gesunde Portion Aggressivität gekennzeichnete Spielweise der Pfälzer Handballer halbwegs eingestellt hatten. So lag die Fink-Sieben nach elf Minuten mit 5:8 im Hintertreffen, zwei Minuten später mit 6:9 und packte erst ab der 22. Minute (10:11/D´Aveta) mit drei weiteren Toren durch den überragenden Jörn Olbrich (2) und Heiko Trinczek den Umschwung (13:11/27). Ein Zwei-Tore-Polster, das der Wetterauer Regionalligist in die Pause rettete, gleich nach Wiederanpfiff sogar auszubauen verstand (16:13/Baier) und bis zur 48. Minute auch mit hohem kämpferischen Aufwand verteidigte.

Doch dann geschah das, was schon gegen Mülheim-Kärlich und Irmenach zu beklagen war: Anstatt mit Ruhe und Übersicht die restlichen Spielminuten zu kontrollieren, verfiel man in Hektik, erlaubte sich überflüssige Abspielfehler und viel zu hastig abgeschlossene Angriffe.
Die Folge: Hochdorf witterte Morgenluft, glich nach Pierre D´Avetas verwandelten Siebenmeter zum 27:25 für den TVP (53.) durch zwei Volltreffer von Winterhalder und Marcinek bis zur 56. Minute aus (27:27).

Die Schlussphase entwickelte sich zum an Spannung kaum mehr zu überbietenden Krimi: Björn Ehmer (28:27/57.) und erneut D´Aveta (29:28/58.) ließen den Petterweiler Anhang jubeln, doch nutzen sollte es wenig, zumal Marcinek und Julier postwendend egalisierten und der Truppe von Hochdorfs Trainer Norbert Landau doch noch einen kaum mehr für möglich gehaltenen Teilerfolg bescherten.

TV Petterweil: Martin Malik, Oliver Malkmus; Jörn Olbrich (8), Pierre D´Aveta (8/6), Uwe Ruhrmann (1), Fabian Neumeier (1), Björn Ehmer (1), Felix Schneider, Dennis Baier (4), Hans Self, Dirk Pezold (3), Rene Lenhardt, Heiko Trinczek (3).

TV Hochdorf: Thiel, Henkens; Marcinek (6/1), Brahimi, Regenauer, Julier (2), Grugel (3), Ritter, Baumann, Winterhalder (5), Maranic (1), Mrabet (6), Bernhardt (5/3), Sato (1).

Schiedsrichter: Lothspeich/Schröter (HV Thüringen)
Zeitstrafen: TVP 5 - TVH 6
Siebenmeter: TVP 7/6 - TVH 5/4
Zuschauer: 350. Uwe Born



IN ÜBERRAGENDER FORM: Petterweils Jörn Olbrich hat es hier mit den Hochdorfern Peter Baumann (1.) und dem wurfgewaltigen Faiz Mrabet zu tun.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 09. Oktober 2006

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