Mehr Cleverness, sonst droht TVP „rote Laterne“
Petterweil. Mit aller Macht wollen die Handballer des TV Petterweil in der Regionalliga Südwest den Sturz ans Tabellenende verhindern. „Das ist ein richtungweisendes Spiel, das wir – egal wie – gewinnen wollen“, betont Trainer Gebhard Fink vor dem heutigen Kellerduell bei Schlusslicht TV Hermsdorf (19.30 Uhr). Nur die bessere Tordifferenz zu Gunsten des TVP trennt beide noch sieglose Mannschaften (je 1:7) voneinander.
„Es wird ein schwerer Gang“, prophezeit Fink seinem Team, von dem er einen „Tick mehr Cleverness“ erwartet. Zwar konnte Petterweil zuletzt im Heimspiel gegen Hochdorf (29:29) das erste kleine Erfolgserlebnis in dieser Saison verbuchen, doch da imponierte Hermsdorf beim Remis in Haßloch (28:28) noch mehr. „Das war für mich schon überraschend“, meint Fink, der den Aufsteiger per Videostudium analysiert hat.
Die Reise nach Thüringen nicht antreten kann Uwe Ruhrmann aus beruflichen Gründen. Ein Fragezeichen stand bis gestern noch hinter dem Einsatz des grippegeschwächten Heiko Trinczek. Vor allem die Leistungsträger nimmt Fink in die Pflicht und meint damit Jörn Olbrich, Dirk Petzold sowie Pierre d’Aveta. Eine Verunsicherung wegen des schlechten Saisonstarts sei aber nicht zu spüren. „Es fehlt momentan einfach das nötige Quäntchen Glück“, so Fink. (rm)
Frankfurter Neue Presse vom Samstag, 14. Oktober 2006
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