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Minus 20

Petterweil muss beim 15:35 gegen Dotzheim heftige Schlappe einstecken

(kun) Nichts zu holen gab es für die Landesliga-Handballer des TV Petterweil am Sonntagabend gegen den Tabellenführer aus Dotzheim. Vor 150 Zuschauern am heimischen Sauerborn mussten die Gelb-Schwarzen eine 15:35 (6:17)-Niederlage gegen die verlustpunktfreien Wiesbadener Vorstädter hinnehmen. In der Tabelle fiel Petterweil auf den fünften Rang hinter den Wetterauer Rivalen TG Friedberg zurück und hat durch die Pleite in dieser Höhe nun eine negative Tordifferenz aufzuweisen.

Deutliche Worte fand TVP-Coach Heiko Trinczek nach der dritten Saisonniederlage seiner Schützlinge; »Wir haben uns von Beginn an viel zu wenig zugetraut und uns gegen den Favoriten viel zu früh in unser Schicksal ergeben. Das muss ich der Mannschaft zum Vorwurf machen. So darf man sich in der Landesliga, insbesondere vor eigenem Publikum, nicht präsentieren«, polterte er.

Bereits nach acht Minuten lagen die Gelb-Schwarzen mit sechs Toren im Hintertreffen (1:7), ehe man sich in der Folge in der Defensive stabilisieren und den Rückstand beim 5:8 nach einer Viertelstunde auf drei Treffer verkürzen konnte. Bis zur Halbzeitpause lagen die Trinczek-Sieben dann erneut deutlich mit elf Toren zurück (6:17)..

Auch im zweiten Durchgang ließen die Gäste aus Wiesbaden zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. »So konnten wir den zweiten Durchgang nutzen, um perspektivisch zu arbeiten und den Ersatzspielern mehr Einsatzzeit zu ermöglichen. Die Partie können wir abhaken, nun heißt es Mund abputzen, um uns am nächsten Wochenende von einer anderen Seite zu präsentieren«, fordert Trinczek im Hinblick auf das Gastspiel seiner Schützlinge in Eppstein am siebten Spieltag. Die TSG hat zwei Siege und vier Niederlagen auf dem Konto.

TV Petterweil: von Borstel; Trouvain (2), Führ (1), Jonas Koffler (3), Thorsten Koch (2), Witzel, Hedayat, Gosenheimer, Felix Koffler (1), Schneider (1), Weis (2), Thomer, Lange (3/2).

TuS Dotzheim: Jost, Windheim; Hoepfner, Bonnkirch (6), Assmann (2), Müller, Schreiber (3), Schöberl (4), Wenzel, Denard (2), Jamin (7), Teuner (8/1), During (3).

Steno: Schiedsrichter: Kühn/Mohr (Kirchhain).
Zeitstrafen: 4:8 Minuten.
Siebenmeter: 6/2:2/1.
Zuschauer: 150.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 26. Oktober 2015

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