Wiesbadens Kräfte: Reichen sie auch noch für den TVP?
Auf den ersten Blick liegen die Handballer des TV Petterweil mit der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II gleichauf: Hüben wie drüben stehen in der Landesliga Mitte bislang vier Pluspunkte zu Buche. Beim genaueren Hinsehen wird allerdings deutlich: Heiko Trinczeks Petterweiler haben bereits fünf Mal gespielt (4:6 Zähler, Platz 10), die Landeshauptstädter dagegen erst vier Mal (4:4/7.).
Am Sonntagabend werden dann allerdings beide Kontrahenten, die sich am Sonntag (18 Uhr) in Petterweil messen, spielgleich dastehen, denn: Wiesbaden hat zunächst noch heute Abend ein Nachholmatch gegen TG Kastel zu bestreiten. „Mal schauen, wie frisch die HSG uns am Sonntag gegenübertritt und ob ihre Kraft für zwei Spiele an einem Wochenende ausreicht“, ist Petterweils Kotrainer Martin Peschke gespannt.
Die Petterweiler können bis auf Jens Wassberg, der vermutlich noch bis zum Jahresende wegen Schulterbeschwerden ausfällt, aus dem Vollen schöpfen. „Bei Wiesbaden steht vor allem Louis Garbo als Dominator in der Abwehr im Blickpunkt“, weiß Martin Peschke. Die zuletzt mit 22:27 in Wettenberg unterlegenen Wiesbadener konnten im Hinspiel der vergangenen Saison ein 22:22 aus Petterweil entführen, um dann das Rückspiel in eigener Halle klar mit 30:23 für sich zu entscheiden. gg
Bad Vilbeler Neue Presse vom Freitag, 28. Oktober 2016
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