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Vorsicht, TVP: Wendland wieder da!

Mit einem Heimspiel gegen die HSG Dilltal ziehen die Handballer des TV Petterweil am morgigen Abend (18 Uhr, Sporthalle Petterweil) den Vorhang zur neuen Saison in der Landesliga Mitte auf.

Mit makellosen 40:0 Punkten als Meister der Bezirksoberliga Frankfurt aufgerückt, geht der TVP das «Abenteuer Landesliga» an. Marcus Lange, Erfolgstrainer der BOL-Mannschaft, trat – wie bereits von ihm frühzeitig signalisiert – als Kotrainer ins zweite Glied. Mit dem bereits als Spieler und Trainer in Petterweil aktiven und in Petterweil wohnhaften Detlef Ernst (wie berichtet) hatte man schnell einen erfahrenen Nachfolger gefunden.

Auch die Mannschaft hat neue, aber bekannte Gesichter. So streift Jens Ruppert nach zweijähriger Verletzungspause wieder das Trikot über. Mit Oliver Jung – als Linkshänder auf Rechtsaußen – wird noch ein Gesicht aus früheren Regionalligazeiten dazustoßen, sowie die letztjährigen A-Jugendlichen Thorsten Koch, Jan Kurpiella (beide Rückraum) und Alexander Robus (Rechtsaußen) den Kader ergänzen. Detlef Ernst kann damit neben den Torhütern Marco Petrillo und Ralf Hägele auf eine gute Mischung von bereits in höherklassigen Mannschaften tätigen erfahrenen Spielern (Felix Schneider, Martin Peschke, Jens Ruppert, Oliver Jung) und sehr talentierten jungen Eigengewächsen bauen, von denen sich Alexander Koch, Alexander Kunkel, Maximilian Rautschka, Dominik Führ und Pierre Lange bereits als Leistungsträger in der BOL erwiesen haben.

Ziel wird sein, sich aus dem Abstiegskampf herauszuhalten und möglichst aus dem gesicherten Mittelfeld die Favoritenteams SG Anspach, mit dem ehemaligen Petterweiler Trainer «Gebi» Fink, TSG Ober-Eschbach, TSG Eddersheim oder TSV Heuchelheim zu ärgern.

Petterweils heutiger Auftaktgegner, die HSG Dilltal, hat sich zwar in der Landesliga bereits etabliert, zählt aber nicht zum engeren Favoritenkreis. So hat die Mannschaft von Trainer Mark Schickedanz die letzte Saison im Mittelfeld auf Platz acht abgeschlossen. Bei den Gästen wird mit Manuel Vogel auch ein bei den Petterweilern aus Regionaligazeiten bekanntes Gesicht einlaufen – aber nicht mehr als Spieler, sondern als Kotrainer. Überraschend ist kurz vor Rundenbeginn Dilltals letztjähriger Haupttorschütze Matthias Wendland, der den Verein dann gen Griedel verlassen hat, zur alten Wirkungsstätte zurückgekehrt und wird damit die Gäste wieder erheblich verstärken.


Frankfurter Neue Presse vom Samstag, 13. September 2008

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